Inhaltsverzeichnis:
- Standort Langendorf unter Vorbehalt
- Michael Richter setzt auf Weißenfels
- Vorteile für die Stadt Weißenfels
- Weitere Schritte folgen
Standort Langendorf unter Vorbehalt
Das geplante Gefängnis soll möglicherweise im Ortsteil Langendorf entstehen. Der dortige Ortschaftsrat hatte sich jedoch zuvor gegen den Neubau ausgesprochen. Die Entscheidung über den endgültigen Standort ist bislang nicht gefallen. Das Landesfinanzministerium prüft weiterhin verschiedene Optionen. Eine endgültige Festlegung steht noch aus.
Michael Richter setzt auf Weißenfels
Sachsen-Anhalts Finanzminister Michael Richter rechnet mit einem schnellen Fortschritt in Weißenfels. Laut Richter könne dort voraussichtlich früher mit dem Bau begonnen werden als am ursprünglich vorgesehenen Standort Halle-Tornau. Diese Einschätzung beruht auf aktuellen Planungsständen und rechtlichen Rahmenbedingungen.
Vorteile für die Stadt Weißenfels
Der Stadtrat sieht mehrere Vorteile in der Ansiedlung der Justizvollzugsanstalt. Laut dem Schreiben an das Land spricht Weißenfels von einem „Leuchtturmprojekt für den Strukturwandel“. Zu den erwarteten positiven Effekten gehören:
- Schaffung neuer Arbeitsplätze
- Schnelle Umsetzbarkeit der Baupläne
- Höhere finanzielle Zuweisungen für die Stadt
Oberbürgermeister Martin Papke kündigte an, bei der Umsetzung auf transparente Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern zu setzen. Ziel ist es, Vorbehalte und Sorgen frühzeitig zu berücksichtigen und offen zu begegnen.
Weitere Schritte folgen
Mit der Absichtserklärung wurde ein erster formaler Schritt eingeleitet. Das Land Sachsen-Anhalt muss nun prüfen, ob Weißenfels als Standort geeignet ist. Die Entscheidung wird auf Landesebene getroffen. Der Bau der neuen Justizvollzugsanstalt ist Teil eines landesweiten Reformprozesses im Justizvollzug.
Quelle: MDR, www.fox360.net/de