Inhaltsverzeichnis:
- Hubsteiger mit technischer Fehlfunktion kippt um
- Nino de Angelo verschiebt Tourauftakt
- Polizei prüft Unfallhergang
- Sicherheit bei Großveranstaltungen im Fokus
Hubsteiger mit technischer Fehlfunktion kippt um
Der Vorfall ereignete sich während Aufbauarbeiten für das Konzert von Nino de Angelo, das am Abend stattfinden sollte. Der 53-jährige Arbeiter bediente eine fahrbare Hebebühne, als es zum Unglück kam. Nach Angaben der sächsischen Landesdirektion waren zum Zeitpunkt des Unfalls lediglich drei der vier Stützfüße der Maschine ausgefahren.
Die Plattform geriet dadurch aus dem Gleichgewicht. Während einer Drehbewegung kippte das Gerät und der Mann stürzte aus großer Höhe. Die Verletzungen, die er sich beim Aufprall zuzog, waren lebensgefährlich. Rettungskräfte trafen schnell ein und brachten ihn ins Krankenhaus. Wenig später erlag er dort seinen Verletzungen.
Nino de Angelo verschiebt Tourauftakt
Das für denselben Abend geplante Konzert von Nino de Angelo wurde kurzfristig abgesagt. Der Künstler hatte in Leipzig den Auftakt seiner "Irgendwann im Leben"-Tour geplant. In einem Video auf der Plattform Instagram wandte sich der Sänger an seine Fans und bat um Verständnis. Die Veranstalter, das Concertbüro Zahlmann, teilten mit, dass der neue Termin für den Auftritt der 9. Dezember 2025 sei.
Bereits gekaufte Tickets bleiben gültig.
Der Veranstalter sprach den Angehörigen des Verstorbenen sein Mitgefühl aus.
Der Tourstart wird nun unter veränderten Umständen fortgesetzt.
Polizei prüft Unfallhergang
Die genauen Ursachen für das Unglück sind derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Polizei untersucht, warum die Hubarbeitsbühne nicht korrekt abgestützt war. Auch der technische Zustand der Maschine wird überprüft.
Unklar bleibt bislang, ob menschliches Versagen oder ein Defekt ursächlich für das Umkippen war. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet. Weitere Informationen sollen folgen, sobald der technische Bericht abgeschlossen ist.
Sicherheit bei Großveranstaltungen im Fokus
Nach dem tödlichen Vorfall rückt die Arbeitssicherheit bei Großveranstaltungen erneut in den Vordergrund. Besonders beim Auf- und Abbau von Bühnenkonstruktionen sind strenge Sicherheitsmaßnahmen entscheidend. Experten mahnen regelmäßige Kontrollen von Geräten und klar geregelte Arbeitsabläufe an.
In den kommenden Tagen ist mit zusätzlichen Prüfungen an Veranstaltungsorten in Sachsen zu rechnen. Das Unglück in Leipzig wird die Sicherheitsstandards voraussichtlich weiter beeinflussen.
Quelle: TAG24, www.extratumeoy.com/de